AUSVERKAUF - Ein Konzert über Macht und Geld
In seinem Konzertprojekt beschäftigt sich unser Chornetzwerk musikalisch mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Macht- und Finanzverhältnisse. Wir präsentieren in gesungener Form unsere Sicht gegen den Ausverkauf öffentlicher Güter, für mehr Einfluss der Bevölkerung auf die Politik und für ein gutes Leben für Alle.
Das aktuelle Programm
Steter Tropfen - Ein Wasser-Konzert
Texte, Lieder, Kompositionen, die sich in verschiedensten Facetten mit dem Thema „Wasser" beschäftigen. Ungeheuer vielfältig sind die Ansätze, die dieses Thema inhaltlich bietet und schier unendlich die musikalischen Werke, die sich damit befassen. Wie in allen, stets thematisch orientierten Programmen des Chors, der sich den kritischen, politisch-philosophischen Gedanken des Namensgebers Bloch verwandt fühlt, wird in vielen verschiedenen Sprache gesungen: spanische, französische und englische Lieder werden ebenso ausgewählt wie deutsche Texte oder traditionelle afrikanische Gesänge.
Bisherige Programme
Un autre monde est possible - Eine andere Welt ist möglich
Das ist nicht nur die Devise des Weltforums, dass sich in diesem Jahr zum 10. Mal in Dakar trifft: Es ist auch der Titel des Programmes, das wir für die Konzertreise nach Südfrankreich wählten, zu dem uns der Verein für Französisch-Deutsche Kontakte zu Auvillar im Juni 2011 eingeladen hatte.
Der Traum von einer besseren Welt angesichts der Realität: die Spannung der zwei Elemente lässt einen zittern, in der Poesie und der Musik, im ganzen Programm.
Ce n'est pas seulement la devise du Forum Mondial qui s'est tenu cette année pour la 10ème fois à Dakar. C'est aussi la devise du programme que le choeur Ernst Bloch a choisi pour le voyage qui le conduit de l'Allemagne vers la France.
Rêve d'un monde meilleur face à la réalité : c'est la tension entre ces deux éléments qui fait vibrer, en poésie et musique, tout le programme. Grâce à des chants de différents pays et familles culturelles, et des compositions du choeur lui-même, il exprime ses angoisses et ses espoirs. Sur le mode critique, satirique, drôle, et toujours dans une interprétation musicale éblouissante sont abordés les thèmes sociaux, écologiques.
Im Prinzip Hoffnung
Naive Hoffnungen auf das ganz Andere – sei es individuell, sei es gesellschaftlich – mögen heute verflogen sein, aber es bleibt die Frage, was Hoffnung in einem politischen und kulturellen Sinne heute bedeuten kann.
Das Programm wurde zum ersten Mal am 21. November 2008 in Mössingen (Quenstedt-Gymnasium) aufgeführt; die Tübinger Premiere war am 1. Februar 2009 im Landestheater (LTT).
Alle(s) satt!?
Ein Chormenü in fünf Gängen
Ein gemeinsames Konzertprojekt zur globalen Ernährung
Premiere am 10. November 2007 in der Hepper-Halle in Tübingen.
"im prinzip Hoffnung" – ein kulturpolitisches Mehrgenerationenprojekt
Das abendfüllende Programm IM PRINZIP HOFFNUNG war als offenes Mehrgenerationenprojekt unterschiedlicher Kunstgattungen angelegt. Der Chor lud Gruppen aus Tübingen ein, die aus Mitgliedern verschiedener Altersstufen bestanden und die andere Kunstgattungen als die Chormusik vertraten.
Premiere war am 14.5.2007 im Landestheater Tübingen.
Total Global Gestimmt
GLOBALISIERUNG – ein Wort in aller Munde.
Wir beschäftigen uns mit der Frage, was Globalisierung für uns ist und welche Auswirkungen sie weltweit und auch auf unser Leben hat.
Gibt es Alternativen?
Welche Welt wünschen wir uns?
Diesen Fragen nähern wir uns mit Hilfe stilistisch unterschiedlicher Kompositionen und Texte.
Premiere war am 21. November 2004 im Landestheater Tübingen.
Ungleichzeiten
ist eine Auseinandersetzung mit Zeit, Beschleunigung und Verzögerung in unserem gesellschaftlichen und individuellen Alltag. Texte und Musik dazu sind von (ehemaligen) ChorleiterInnen, von S.Zimpel, A.Keller, E.Fried, K. Tucholsky, E. Bloch.
Eine Vorpremiere von "Ungleichzeiten" fand am 12.2.2001 im Herrenberger Schickhardtgymnasium statt, Premiere war am 12.5.2001 in Tübingen (Schlatterhaus).
Autorium – von Autos und Menschen
Vom historischen "Mercedes-Benz-Marsch" über den selbstkomponierten "Fröhlichen Unfallwalzer" bis zum "Chor der PS-Propheten" ... Der Ernst-Bloch-Chor präsentierte eine Entwicklungsgeschichte über das Verhältnis von Autos und Menschen.
Eigen-tümlich fremd – unser rassistischer Alltag
setzte sich mit alltäglichen Erscheinungsformen von Rassismus auseinander, sowie mit deren Ursachen und Wirkungen. Viele Texte hierzu wurden von ChorsängerInnen geschrieben, die Kompositionen stammten hauptsächlich aus der Feder der Leiterin Anne Tübinger.
Wir sind wieder wer
inszenierte die bundesdeutschen Träume und Wirklichkeiten rückblickend auf 40 Jahre BRD und rund um die Wiedervereinigung. Hier wurde fast durchgängig zeitgenössische Musik zur Aufführung gebracht.
Es ist alles so wunderbar
Lieder aus fünf Jahrhunderten zu den Themen soziale Not, Krieg und Frieden, Ordnung und Widerstand. Dieses Programm stellte eher traditionelles und klassisches Liedgut vor, aber auch Straßenmusik.
Nichts ist unmöglich
10 Jahre Ernst-Bloch-Chor Tübingen
Ein Jubiläumskonzert mit beliebten Stücken aus unserem Repertoire
Musikalische Leitung: Günter Sopper
Aufführungen u.a. am 24.11.1997 in Tübingen









